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... von Le Mans und in der mörderischen Carrera Panamericana Mexico brachte. Aus den Vergleichsdaten ersieht man, welch enormes Entwicklungspotential in dieser sich äusserlich recht unauffäl lig gebenden Dreilitermaschine vorhan den war. Sie trug wesentlich dazu bei, den Nachkriegsruhm von Daimler-Benz zu begründen. Die schnellsten 300 SL liefen je nach Achsuntersetzung und Ausrüstung 250 km/h und mehr. — Der Typ 300 des Jahrgangs 1952 brachte es immerhin auf 155 km/h, und das war damals für einen grossen Luxuswagen beileibe nicht wenig. Solche Tempi sind allerdings für Karl Spinners Cabriolet nichtgefragt: Er fährt seinen offenen Viertürer nie auf der Au tobahn — obschon er noch immer «au tobahnfest» wäre — und auch auf nor malen Strassen nur mit massiger Ge schwindigkeit. Bei gemächlicher Gang art hat man zudem genügend Müsse, sich ausser an der Gegend auch am Holzwerk rund ums Armaturenbrett und längs der Türen zu erfreuen. Teutonisches Styling Das Armaturenbrett widerspiegelt den damaligen Geist von Untertürkheim: vornehme Zurückhaltung. Ein einziges 8 rundes Zifferblatt mit Tachometer, Kilo meterund Tageszähler im Blickfeld des Fahrers; die Hilfsanzeigen in einem länglichen Gehäuse links und rechts da von gruppiert, und keine Spur von Drehzahlmesser! Das grosse Lenkrad trägt einen verchromten Hupenring, an dem man durch Druck auf die eine oder die andere Seite auch ...