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... Sonne war nur minutenweise imstande, den Nürburg-Ring im hellere, freundlichere Farben zu tauchen. Der Bedeutung des Tages entsprechend ist die Besucherzahl, wie man schon auf den mehrfach verstopften Anfahrtsstraßen wahrnehmen kann, gegenüber dem Vortag, der gähnend leere Tribünen und Stehplätze zeigte, ganz erheblich größer, aber sie bleibt doch weit hinter dem Erwarteten zurück. An den Kennzeichen der zur Strecke fahrenden Fahrzeuge läßt sich immerhin feststellen, daß das Ausland, namentlich England, Frankreich, Belgien, Holland, Polen und andere benachbarte Staaten, sehr stark vertreten ist, um der Gewaltprüfung des europäischen Motorradsports beizuwohnen. Gilt es doch, diesmal eine Distanz von 509,4 Kilometer zu bewältigen! Und wieder dieselbe wunderbare Organisation und Abwicklung, die verhaltene Unruhe auf dem Startplatz und den Tribünen, als die Fahrer vom Sattelplatz auf der Bahn erscheinen, dann die hochgesteigerte Spannung bis zum Heben und Senken der Startflagge und die Entladung im donnernden Motorenlärm der Davonjagenden. Die Halbliterkategorie bekommt den Vortritt, in Abständen von je fünf Minuten brausen die 750erund lOOOer-Klasse vom Ablauf, 64 Fahrer sind diesmal in den Wettkampf gegangen. Bange Minuten der Erwartung über den Verlauf der ersten Runde und bei uns Deutschen die allgemeine Frage: Werden die Deutschen ...