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... Fahrei genschaften nicht wiederzu erkennen. Vor allem der Fede rungskomfort beeindruckt. Der 75 rollt samtig ab und bügelt Unebenheiten gelassen aus. Im übrigen ist er nicht der Handlichste in seiner Klasse, überzeugt aber durch ausge prägte Fahrstabilität bei gerin ger Untersteuerneigung. Den vom Fahrwerk bestärkten Wunsch nach gepflegter Moto risierung beantwortet Rover mit vier Antriebsvarianten. Neben dem aus MGF und Rover 600 bekannten 1,8 Liter- Vierzylinder mit 120 PS darf zwischen zwei hausgemachten V6-Motoren gewählt werden, einem Zweiliter mit 150 PS und einem 2,5-Liter mit 177 PS. Beide verfugen über einen Zy linderwinkel von 90 Grad, nicht aber über vibrationsmindemde Ausgleichswellen. Hinzu kommt der aus dem BMW 320 d bekannte Zweili ter-Turbodiesel, der im Rover jedoch nach dem Common Rail-Prinzip befeuert wird und nur 116 PS abgibt. Alle Mo toren können wahlweise zum manuellen Fünfganggetriebe auch mit einer beim japani schen Zulieferer Jatco ein gekauften Fünfgangautomatik kombiniert werden. Die ersten Kostproben vom Topmodcll 2.5 V6 und der Die sel-Variante 2.0 CDT lassen vermuten, daß der Rover 75 auch in der Laufruhe keinen Vergleich zu scheuen braucht. Der Sechszylinder gefällt durch ausgeprägtes und zugleich kul tiviertes Drehvermögen, wirkt aber im unteren Drehzahlbe reich etwas durchzugsschwach. ...