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... möglichst weit weg? So lässt es sich leicht erklären, dass sich Detroit, Toledo, Flint und South Bend einerseits sowie Coventry, Paris, Stuttgart und Turin anderseits scharf auf die Finger sehen. Es wäre mussig, zu untersuchen, wer wem mehr verdankt. Sicher ist nur, dass das Automobil in seiner heutigen Gestalt das Ergebnis einer ungeheuer grossen Zahl von Köpfen ist, von Erfindern, Verwirklichern, Fabrikationsgenies, Financiers und Künstlern, und dass es vermessen wäre, den einen auf Kosten des andern hervorzuheben. Europa und Amerika haben beide ihren Anteil am heutigen Stand der Automobiltechnik. Wer schafft die Automode? Auch in der äusseren Form des Automobils lassen sich die mannigfaltigsten Einflüsse feststellen. Während langen Jahren nahmen die wirklich neuen Ideen der Karosseriegestaltung ihren Ursprung zum grössten Teil in Amerika. Oftmals traf man sie kurze Zeit darauf, manchmal auch in stark geläuterter Form, in den Schöpfungen europäischer Karossiers wieder. Dass die USA in rein formlicher Beziehung eher schöpferischer waren als die europäischen Länder, erklärt sich leicht: Während Amerika in den «Stylists» berufsmässige Industriezeichner besitzt, deren Arbeit ausschliesslich aus dem Finden und Erfinden neuer Formen besteht, muss sich der europäische Karosseriezeichner vor allem mit den technischen Problemen seiner Spezialität ...