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... nerAuto-Veteranensuche bereitete mirdie Mitteilung meiner Mutter, dass beide Grossväter dem glücklichen radelnden Volk angehörten. Ich kann mich daher bloss über folgendes auslassen: Mein Vater Julius (genannt Max) Ammann, ein genauso gemütlicher wie auch korpu lenter Mann, entschied sich nach seiner Führerprüfung für einen grauen Peugeot 203. Er habe ihn damals günstig von einem Kollegen haben können, weiss meine Mut ter heute zu berichten, und auch, dass er (der Peugeot natürlich) etwa das Tempera ment eines mittelschweren Nilpferdes ge zeigt habe. Aber Väterchen hat dem an scheinend dann später mit einem Maag- Kompressor abgeholfen — 160 km/h sei er dann gelaufen, und dies nicht nur steil ab wärts! Das Kleid auf dem jetzt gut 25 Jahre alten Foto habe sie übrigens unheimlich gerne getragen. Lustig, wie das Auto und das Mädchen mit dem Kleid (meine Mutter) ei ne bestimmte Epoche zu widerspiegeln vermögen; viel besser, als ein Auto und ein Mädchen das heute könnten. Wenn ich mir dieses Bild ansehe, muss ich mir eingestehen, dass der Peugeot 203 — damals sicher ein Allerweltsauto — eine unheimlich liebliche Form hat. Auch finde ich es erstaunlich, dass man heute kein einziges Exemplar mehrauf unseren Stras sen sehen kann (übrigens hat auch «auto exklusiv» noch nie über den 203 berich tet!), trotz seiner doch sehr exklusiven Form. Mir gefällt er, mit seinen nach hin ten ...