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... er vor allem in Alfredo Vignale den Mann, der in seinem noch jungen Betrieb mit derselben Begeisterung das ins Blech umzusetzen befähigt war, was Michelot ti so schwungvoll zu Papier gebracht hatte. Wie er, so hatte auch Vignale die wertvolle Schule der Stabilimenti Farina durchlaufen, und diese «Gesellenjahre» sollten den beiden nun zugute kommen. Vor allem mitVignale Viele der in den fünfziger Jahren vom Tandem Michelotti/Vignale verwirklich ten Karosserieschöpfungen waren von grosser Reinheit, andere wieder von bei spielhafter Kühnheit der Formen ge kennzeichnet. Eine der phantastisch sten Karosserien aus jenerZeit war zum Glück am Incontro Michelotti in Mode na anwesend: der «rote Dämon» auf dem Unterbau des kostbaren Fiat 8V, der als Coupe Marziana erstmals am Tu riner Salon 1955 zu bestaunen gewesen war und den zuerst erwähnten Überna men ob seiner Wildheit der Linienfüh rung erhalten hatte. Zu den schlichtesten und zugleich über zeugendsten Schöpfungen Michelottis gehörte damals bestimmt der von Vi gnale meisterhaft eingekleidete Spyder 18 Ganz oben: Tgpischer von Michelotti gezeichneter Vignale-Ferrari mit «Bullaugen» ä la Buick. Oben: Vignale baute den Maserati 3500 GTSpider, selbstverständlich ein Michelotti-Entwurf, inSerie. Ferrari 212 Export, den die «Automobil Revue» 1951 einem Langstreckentestun terzog und als schnellstes von ihr gete stetes Auto rühmte. ...