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... mehr und wenn später Frau Dörner im Zweifel über manche ausgedehnte Inspektionsreise den Johann unter Aufbietung aller « Weiberlist» ausnehmen wollte, so wusste er, was er Herr und Geschirr schuldig war. Wir zwei verstanden uns! Im Stillen bewunderte ich oft den still vor sich hinarbeitenden Johann ob seiner Menschenkenntnis und seiner immer das Richtige treffenden Philosophie. Nur einmal brachte ich ihn aus seiner philosophischen Ruhe und Beschaulichkeit, das war an jenem Tage, als ich mit dem Pferdehändler in den Stall trat und darin Johann die Gewissheit sah, dass mein längst gehegter Plan, ein Automobil anzuschaffen, zur Wirklichkeit werden würde. Wenn dann Johann in den nächsten Tagen den Pferden so liebevoll über den Hals strich und mich mit vorwurfsvollem Blick ansah, so wusste ich, dass er sagen wollte: « Das ist der Welt Lohn! Für mich und die Braunen heisst es nun auch, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen!» Aber der Johann ging doch nicht, denn Frage, ob sich der Kutscher wohl zum Chauffeur eignet, ist eine brennende geworden, denn die Autodroschken und die Autos im Privatbesitz führen sich mehr und mehr ein. Für mich war die Frage schon vor einigen Jahren aktuell geworden und zum Glück fand ich eine Lösung, zu der ich mich heute beglückwünschen darf. Damals — vor einigen Jahren — hatte ich noch «Johann», der meine ausseramtliche ...