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... Supersportwagen auf Kiel zu legen, der Vemunftaspekte sou verän negiert, aber kein TÜV- gerecht umgebautes Rennauto darstellt. Dergleichen leistet sich zurzeit nur Ferrari. Der Carrera GT ist der Enzo Ferrari von Porsche. Man hät te ihn deshalb vielleicht besser Ferdinand nennen sollen, denn weder ist er Carrera noch GT. Beides bestätigt schon ein flüchtiger Blick: Was hier auf der Fahrbahn kauert, hat mit gängigen Vorstellungen von ei nem Sericn-Porsche nichts zu tun. Auf 4,6 Meter Länge, 1,9 Meter Breite, aber nur 1,2 Meter Höhe vereinen sich Aluminium, Titan, Magnesium und Carbon zu einem Gebilde, das einem den Schauer des Respekts über den Rücken rieseln lässt. 30 23/2003 Das riesige Heck, eine weit nach vom verschobene Fahr gastzelle, klaffende Lüftungs schlitze - der von Chefstylist Harm Lagaay gemixte Cocktail veredelt die Aura reinrassiger Rennsportwagen mit der hohen Kunst des Designs, die im Heckbcrcich in zwei gewölbten Siebblechen gipfelt: Als durch sichtiges „Negligee“ (Lagaay) gestatten sie auch bei geschlos sener Haube den Blick auf einen Bilderbuchmotor. Dieses in der Wagenmit te verstaute V10-Aggregat (sie he Heft 12/2003) ist so exklusiv wie das ganze Auto. Ursprüng lich als Rennmotor für den Le Mans-Einsatz konstruiert, aber nie eingesetzt, arbeitet es nun in ziviler Form im Carrera GT - elektronisch ...