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... muß nicht unbedingt Übermut die Ursache der Ruhestörung sein. Denn zahlreiche Mobile lassen sich nur dann ordentlich verriegeln, wenn die Tür vehement ins Schloß fällt. Die ersten TUV-Ergebnisse haben nun wissenschaftlich bewiesen, was lange zu vermuten stand: Der Schließgeräuschpegel sämtlicher bekannter Türschloß- Konstruktionen wird — je nach Hintergrundakustik — als mehr oder weniger störend empfunden. Weiter konstatieren die TUV-Ingenieure, daß schlichtes Zudrücken die Autotüren nur selten sicher schließt und daß ein nachdrückliches Zuschlagen daher kaum zu vermeiden ist. Woran liegt's? In erster Linie ist es Kraft, die Krach erzeugt. Wieviel Muskelenergie notwendig ist, bestimmen der Gegendruck von Türdichtung und Schloß. Der Schließwiderstand der Gummilippen ist notwendig, um während der Fahrt weder Spritzwasser noch Zugluft ins Wageninnere eindringen zu lassen. Und die Federkraft der Schlösser mindert die Relativbewegung zwischen Tür und Karosserie, die ansonsten lästige i Klappergeräusche erzeugen würde. Ruhe beim Rollen geht also prinzipiell mit Scheppern beim Schließen einher. Kunststoff macht die Schlösser leiser Trotzdem versuchen die Techniker der Automobilwerke mit konstruktiven Tricks, dem Ideal »Fall ohne Knall« weitgehend nahezukommen. Zunächst galt es, die Schallquelle Schloß weitgehend versiegen zu ...