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... muss, an dessen Ende sie bei bewiesener herausragender Ganggenauigkeit offiziell als Chronometer zertifiziert wird. Um das zu ermöglichen, ließ Wempe vor nunmehr neun Jahren die alte Sternwarte in Glashütte restaurieren und dort die einzige amtliche deutsche Chronometerprüfstelle einrichten. Getestet werden dort nicht, wie in der Schweiz üblich, die nackten Uhrwerke. In Glashütte werden die kompletten Uhren auf die Zeitwaagen geschnallt – was die Prüfungen wesentlich lebensnäher macht. Die ersten Modelle der Wempe Chronomterwerke hatten kühn gebogene Tonneau-Gehäuse. Und das darin steckende Manufakturwerk bewies mit seiner ungewöhnlichen Form nicht nur den technischen, sondern auch den ästhetischen Anspruch des Hauses. Ebenfalls ungewöhnlich ist die Gangreserveanzeige bei der 12, die sich bei den folgenden runden Modellen findet und an die Tradition des Hauses als Hersteller von Schiffschronometern erinnert. Haben diese Modelle einen Durchmesser von üppigen 43 Millimetern, so kommen die jetzt präsentierten Modelle deutlich schlanker daher: Manschettentaugliche 41 Millimeter misst das Gehäuse der »Wempe Chronometerwerke Kleine Sekunde«. Dezent wirkt auch das helle Blatt, das ohne Stundenziffern auskommt; an ihrer Stelle trägt es keilförmige Appliken. Der Traditionsbezug der Uhr tritt am deutlichsten noch in der Schienenform der ...