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... mîtîm SUZUKI Für rund 300 Yen (vier Mark) befördert die Keiyo-Line ihre S-Bahn- Fahrgäste vom Tokioter Hauptbahnhof zur Tokio Mo tor-Show in den Makuhari- Messehallen außerhalb der Stadtgrenzen. Mit bis zu 9000 Yen (120 Mark) und zwei Stunden Fahrzeit muß rech nen, wer sich mit dem Taxi zur Leistungsschau der japa nischen Automobilindustrie, vor allem ihrer vielen Desi gner und Entwicklungsinge nieure, durchstauen will. Solch täglich erlittene Tortur hinterläßt Spuren. Kleine Autos zwischen 3,30 und 3,70 Meter Länge, in technischer Perfektion und mit gestalterischer Raffines se, versieht niemand in der Welt mit so viel Charme wie die Japaner. Platzsparende Alternativen zu den aus dem Kutschen-Zeitalter übernom menen Drehtüren, winzige Cabrio-Varianten mit ver senkbaren, gekippten oder als Spoiler auf die Heckklap pe geschichteten Hartdä chern entstehen zwangsläu fig, wenn nur noch minimier ter Verkehrsraum bleibt. Und abgasfreier Antrieb, ob mit Wasserstoffoder Elektromotoren, zwingt ein Grundanspruch an Lebens qualität in japanischen Bal lungsräumen an die Spitze der Prioritäten-Skala - ohne daß Japaner deshalb erkennbar weiter gekommen wären als der Rest der Welt. Darüber täuscht auch nicht hinweg, wenn Toyota mit einem Pro totyp den Elektroauto-Welt rekord von General Motors schlägt - 176 km/h schnell ist der ...