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... ergibt sich so auf der Leinewandseite eine treppenartig zum Defekt sich vertiefende Mulde, in die das treppenartig si£h verdickende Pflaster derart genau hineinpaßt, daß insgesamt der Reifen sich nur um eine Leinewandeinlage an der geflickten Stelle verdickt. Nunmehr richtet man auch den Gummidefekt genau, und zwar zweckmäßig unterschnitten zu. Dann werden Pflaster und Leinendefekte gründlich, wie oben, gereinigt, mehrfach gummiert, naß zusammengeklebt, auf Profilholz unter Druck und zwecks Ermöglichung der Verdunstung unter Zwischenlage von Filz mindestens eine Stunde trocknen gelassen. Nunmehr arbeitet man von der Gummiseite her, rwi<e oben, das Loch zu und stellt den Defekt, wie oben, fertig. c) Kleine Schlauchdefekte. Mit Schere abschrägen (überschneiden). Mit Raspel rauhen. Zusammengerolltes Papierchen durchs Loch einführen und so placieren, daß später ein Zusammenkleben unmöglich ist. (Mit ganz wenig Gummilösung befestigen.) Loch wie oben dreifach gummieren, mit angewärmter Masse sehr sorgfältig füllen. Mit angewärmter Walze festrollen. Ueberschuß mit nassem Messer abschneiden. d) Große Schlauchdefekte. Unterschneiden und wie oben behandeln. Papier nicht vergessen. Nötigenfalls eine Masseschicht oder ein übliches vulkanisiertes Schlauchpflaster auf die mit Masse gefüllte Stelle so aufkleben, daß ein zweiter, übergreifender Halt entsteht. ...