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... bemerkenswerte Dinge ausgebrütet, wie das lenkstabile Bremssystem, den Faltbalg-Längsträger als Sicherheitselemente, die brillanten Motorenkonstruktionen für einen flächendeckenden Baukasten und manches andere, worum sie die Automacher in der gesamten Welt beneiden dürfen. In Genf präsentieren sie nunmehr ihr neustes Denkprodukt, dem schon alarmierende Gerüchte vorausgingen. Vielleicht ist es deshalb angebracht, zuerst vom Audi «Quattro» zu sagen, was er nicht ist. Das allradgetriebene Coupe mit Turbomotor ist nicht primär als Rallyefahrzeug gedacht, und es wird auch nicht in einer Kleinserie von 400 Stück aufgelegt, um hierfür den Homologationsbestimmungen zu genügen. Es ist auch kein «fahrendes Labor», sondern wie Dipl.-Ing. Franz Hauk, Chef der Motorenentwicklung, bemerkte, «ein Auto, das keine Wünsche offenlässt». Das ist gewiss ein grosser Anspruch und lässt, da er von einem seriösen Techniker ganz lässig ausgesprochen wurde, einiges erwarten. Von seiner technischen Konzeption her ist der Quattro ein aufwendiges Auto. Sein Fünfzylindermotor von 2144 cm3 liefert mit Hilfe eines KKK-26-Turboladers und Ladeluftkühlung 200 PS (147 kW) bei 5500/min und schon bei 3000/min sein bestes Drehmoment von 285 Nm (29,1 mkp), das fast unverändert bis 4500/min ansteht. Erst bei 5700/min sinkt es unter die 250-Nm-Grenze ab. Dieser Verlauf charakterisiert den ...