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... sich an Zeilgemässem, und i960 gab man dem Flaminia sogar an allen vier Rädern Scheibenbrem sen. Signifikant war die Transaxle-Konstruktion mit dem Getriebe auf der Hinter achse: Die Kardanwelle dreh te also mit Kurbelwellengeschwindigkeil. Geschaltet wurde an der Lenksäule. Nur die Sportcoupes bekamen später eine Stockschaltung. Auch aus Mailand Nicht nur Pinin Farina karossierte den Flaminia, obschon dieser Lancia «sein» Baby war. Es entstanden gleichzei tig Coupeaufbauten bei Touring Milano und bei Zagato. Die Touring-Superleggera- 14 Lancia Flaminia ein unterbewerteter Klassiker? Nicht etwa als Maserati-Ersatz anzusehen — doch ebenfalls ein Meisterstück italienischer Automobilbaukunst, das eine Investition lohnt! Karosserien aus Leichtmetall hatten längst Weltruf, und der niedriggebaute, sportli che Zweiplätzer mit auf 118 PS gebrachter Maschine bescherte seinem Chauffeur viel Fahrvergnügen. Das Au to war spürbar leichtgewich tiger als der 2+2von PF und ähnelte äusserlich dem zwei sitzigen Maserati 3500 GT. In geringer Stückzahl gab es auch eine Cabriolet-Version. Zagato schuf ein noch aufre genderes Coupe und aber mals gesteigerter Leistung, bis MOPS. 1963 brachte Lancia einen auf 2775 cm3 vergrösserten Mo tor heraus, ebenfalls als V6 gebaut und mit drei Verga sern bestückt. Dieses 3C 2800 genannte Aggregat hatte mehr Dampf und Drehmo ment und leistete ...