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... das - gerade auch aus diesem Grunde - bei vielen Politikern verhasste individuelle Verkehrsmittel, das Auto nämlich. In den Städten aber steigt der Anteil der sich mit anspruchsloserem Wohnraum abfindenden und abfinden müssenden niedrigeren Einkommensschichten einschliesslich des Ausländeranteils. Begreiflich daher die Bemü- hungen von Stadtverwaltungen, durch neue Oberklasse-Überbauungen Steuersubstanz zurückzugewinnen. Doch welches Dilemma: Solche Pläne lassen sich meist nur dann verwirklichen, wenn hierzu Teile der spärlich gewordenen Grünflächen geopfert werden. Mit neuen Überbauungen riskiert man also, die sich ihres letzten «Grüns» beraubt sehenden bisherigen Anwohner ihrerseits aufs Land zu schicken. Wie sich die Stadtbehörden aus solchen Zwickmühlen zu retten trachten, zeigte sich anlässlich einer Anwohnerversammlung, an der gegen städtische Überbauungspläne opponiert wurde: Trostvoll versicherte der Stadtplaner, wenigstens würden keinerlei neue Strassen und Zufahrten gebaut, und auch die bestehenden Verkehrswege würden niemals verbreitert. Das Aufatmen, das bei diesen hehren Worten durch die Reihen der mitanwesenden «Grünen» ging, war zwar unüberhörbar, doch dann wurde aus der Versammlungsmitte die ketzerische Frage gestellt, ob denn der durch Hunderte neuer Wohnungen zu erwartende Mehrverkehr auf den bestehenden schmalen ...