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... der Version mit Michael Caine. Wenn in der Eröffnungsszene ein Lamborghini Miura auf einer Italienischen Alpenstraße in die Luft gejagt und dann von ei nem Bagger den Abhang runter entsorgt wird, weiß ich: alles wird gut. Das Gleiche gilt für jeden James Bond Streifen der sechziger Jahre, genauso wie Bullitt, Grand Prix oder Easy Rider. Was ist es nur an den Sixties, dass sie im Rückspiegel so inspirierend wirken? Reine Nostalgie kann es nicht sein, der Rückblick auf die Fifties etwa, lässt mich persönlich immer eher erschaudern. Bonjour Tristesse: moralinsauer und eng, voller bürgerlicher Rechtschaffenheit, Prüderie und Patriachismus. Doch. Wer Doris Day allen Ernstes als Sexsymbol anführt, kann nur Übles mit der Menschheit im Schilde führen. Da sind mir Barbarella, Emma Peel und Pussy Galore sehr, sehr viel lieber. Nicht allein wegen ihrer verheißenden Bekleidung oder dem hemmungslosen Einsatz ihrer vielen Waffen. War es die Begeisterung, mit der neue Ideen aufgenommen wurden? Der Aufbruch in eine Gesellschaftsform, die von Toleranz getragen werden sollte? Wie er in den damals aufkommenden Musicals dargestellt wurde: Sowohl Hair als auch West Side Story hatten gesellschaftlich revolutionäre Inhalte, die Toleranz und Offenheit propagierten. War es die Musik von den Beatles, Elvis Presley, Rolling Stones, Woodstock, die Superstars dieser neuen ...