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... ist eigentlich in prominenten Wintersportorten im Sommer los? Wir fuhren hin und fanden Enzian auf den Almen, sportliche Leute und maßvolle Preise. herum leuchten Geranien an den Holzschindelfassaden, teilen sich rotweißkarierte Urlauber und rotbuntes Rindvieh die Almen, grünen sogar die Liftmasten so grün, daß man 1982 vom Österreichischen Gemeindeverbund für »vorbildliche Umweltund Ortsbildpflege« ausgezeichnet wurde. Geheimnis des Kontrasts: Lech liegt auf 1450 m Höhe, somit um knappe 300 Meter niedriger als Zürs und unterhalb der Baumgrenze. Die Gunst der Lage beschert dem weltberühmten Wintersportort Lech am Arlberg ab Mitte Juni bis in den September hinein eine zwar recht ruhige, aber immerhin eine Sommersaison. Von den 6200 Fremdenbetten werden nur zwei Drittel vermietet, von den jährlich fast 900 000 Übernachtungen entfallen weniger als 20 Prozent auf die schneelose Zeit. Lohnt es sich, offen zu halten? Ein Lecher Junghotelier, geprägt vom Vorarlberger Hang zum Pekuniären: »A bissei was geht immer.« Verkehrsamtschef Hubert Schwärzler: »Es könnte mehr sein. Doch die Leute glauben, Lech sei teuer. Am besten, wir hätten sommers einen anderen Namen - Tannberg vielleicht, wie früher.« Früher: Das war ab Anfang des 14. Jahrhunderts, als die Walser kamen und das Hochplateau am jungen Lech rode- Zürs liegt ...