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... Automobildistanzen gibt es eigentlich nurim Land der unbegrenzten Möglichkeiten, so z. B. von Los Angeles nach New York, in der Diagonale querdurch den ganzen Kontinent. Das ist die hübsche Strecke von 3965 Meilen. Ein amerikanischer Fliegerleutnant, namens Wade,der schon aus beruflichen Gründen die riesigsten Strecken in verkürzter Perspektive sehen muss, hatteeines schönen Morgens die amerikanische Idee, mit dem Automobil von Los Angeles nach New York zu rennen. Das könnte schliesslich jeder Sterbliche, der einmal das Steuerrad in seinen Händen gehabt hat. Aber Wadestellte sich bestimmte Rennregeln, die das Unternehmen erheblich schwieriger gestalteten. Er wollte New York in einer Tour erreichen, ohne jeden Halt, ohne auchnur einmal dem Motor ein Ruhestündchen zu gönnen. Bei dem Unternehmen musste natürlich ein Zeitungsmann dabei sein. Sonst verpuffte die originelle Automobilfahrt wirkungslos. So gesellte sich ihm ein lournalist bei, der den Namen Wells führte. Und schon als Namensvetter des berühmten Roman-Wells verpflichtetwar, die ungewöhnliche Fahrt mitzumachen. Wie sie sich ausdrückten, trugen beide die Sehnsucht im Herzen, von «begangenen Pfaden abzuweichen und auf eigene Faust auf neue Entdeckungen auszugehen ». Den Automobilisten interessiert es, die Automarkezu kennen, die zu dieser sonderbaren Fahrt ausersehen war. Nach einer kurzen Diskussion fiel die ...