Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Damit steht Chrysler gleich mit zwei Beinen im internationalen «Spitzensportwagenmarkt»: Schon im vergangenen Jahr hatte der einst für Ford tä- tige Chrysler-Chef Lee Iacocca mit dem italienischargentinischen Maserati-Eigner Alejandro de Tomaso ein Abkommen getroffen, das den Amerikanern bis spätestens Ende 1995 die Maserati-Mehrheit sichern wird. Ford anderseits hatte sich bisher vergeblich bemüht, einer italienischen Marke mit sportlichem Image habhaft zu werden: Ferrari ging schon vor Jahren an Fiat, und im vergangenen Jahr musste Ford im Falle der Alfa-Romeo-Übernahme erneut dem italienischen Konzern den Vortritt lassen. Ebenfalls 1986 hatte sich in diesem Kampf der Riesen um die kleinen, aber feinen «Ideenlieferanten» GM den Sportwagenhersteller Lotus einverleibt. Im Jahre 1963 hatte sich der Industrielle und Autofan Ferruccio Lamborghini die ersten Prototypen für einen neuen, Ferrari und Maserati konkurrenzierenden Sportwagen bauen lassen. Daraus entstand der im Oktober jenes Jahres vorgestellte Lamborghini 350 GT, für dessen Herstellung in Kleinserie in Gemäss Angaben von Chrysler Sprechern soll die Firma Lamborghini unter ihrem derzeitigen Management belassen und auch das Verteilnetz in den USA nicht geändert werden. Auf die Gerüchte, dass der Preis für Lamborghini 25 Millionen Dollar betragen habe, wird von Chrysler- Seite nicht ...