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... Rovaniemi gestartet wird und dass sich das komplette Rallye nördlich des Polarkreises abspielt, bis knapp ans Eismeer heran, das in vergangenen Jahren auch tatsächlich angelaufen wurde. Heuer blieb aber das finstere Hafenstädtchen Kirkenes dem Rallye verschlossen, weil die Norweger eine Dezimierung ihrer Benzinvorräte fürchteten. Auch für das finnische Gebiet Lapplands war die Durchführung nicht ganz problemlos, es bedurfte einer Sondergenehmigung der Regierung. Gute Organisation hat die Gefahren des ersten Tunturi-Rallyes (damals hatte man noch Chancen, nach einem Ausfall irgendwo in der Schneewüste zu erfrieren) ausgeräumt, man bemüht sich aber redlich, den harten Charakter des Rallyes zu bewahren. Durch die Limitierung der Spikes auf 150 Stück pro Reifen (das ist ein Viertel der üblichen Bestückung) wurden die Schwierigkeiten noch erhöht. Ein Debakel erlebten die Veranstalter allerdings mit einer Vorschrift, die die äussere Länge der Spikes auf drei Millimeter limitierte. Neue Reifen wurden wohl in diesem Sinn bespickt, während der Fahrt abzustechen, es wurde aber kein einziger «Rentier-Fall» bekannt. Oft passiert es aber, dass Rentiere ein oder zwei Kilometer lang vor den Autos herlaufen, bis irgendwo ein Loch in den Schneewänden dem Tier ein Ausscheren ermöglicht. Somit weiss man über die «Fahrleistungen» von Rentieren recht gut ...