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... Superreichen lieferte der Veyron ein etwas schales Fahrerlebnis, wenn die stratosphärischen Geschwindigkeiten nicht erreicht werden konnten – was für die meisten Besitzer fast immer der Fall war. Trotzdem muss das Vorhaben, den Veyron zu übertrumpfen, eine ehrfurchtgebietende Herausforderung gewesen sein, musste sie doch per Definition die Grenze des Möglichen weiter als je zuvor verschieben. Aber genau das ist es, was Ingenieure so lieben: Wege finden, um das, was für sie einst die Grenze von Leistung, Stärke und Effizienz gewesen war, zu übertreffen. Und damit zum Chiron, der auf jedem messbaren Gebiet Neuland betritt, sorry, befährt. Mehr Leistung, mehr Drehmoment, mehr Speed – und mehr exotische Materialien. Und der, wie man uns sagt, mit mehr Charisma und Tatkraft ausgestattet ist als der Veyron. Kurz gesagt: Eines der schnellsten Serienautos der Welt – Hennessey und Koenigsegg als Kleinstserienhersteller mal ausgenommen – eröffnet eine neue Dimension in Sachen Fahrgefühl. Wollen wir dem doch mal auf den Grund gehen. Vor dem Launchgebäude brütet ein schwarzer Chiron vor sich hin, die eindrucksvolle Reihe von acht Scheinwerfern legt ihre Stirn in Falten. Teils Skulptur, teils Raumschiff, setzt er ein noch klareres Statement als der Veyron, wirkt aber trotzdem zurückhaltend. Seine Breite und die ausladenden Hüften finden ihr Gegengewicht in zwei ...