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... unddie Dampfwalzen «schossen», angefeuert vom Publikum, ausden Startlöchern Fotofinish Dampf erfüllte die Strassen undnebelte Maschinen und Zuschauer ein. Voraus eilten Strassenbauerlehrlinge, um die zahlreichen Hobbyfotografen und Filmer von der Strasse zu weisen. Sie vertrauten auf die langsame Fahrt der Walzen. Doch die Kolosse, die bis zu 17 Tonnen wogen, hatten immerhin 8bis 10 km/h drauf. Deshalb forderte auch Beni Thurnheer, der als Speaker amtete, die Zuschauer immer wieder auf, die Strasse zu verlassen: «Wer das nicht tut, wird <platt> erstauntsein.» Nr. 45/5. November 1992 Eine weitere Überraschungbei dieser Dampfwalzenveranstaltung: Niemand hatte vorhergeglaubt, dass es bei diesem Rennen zu einem eigentlichenWettkampf kommen könnte. Tatsächlich aber kam es sogarzu einem Fotofmish: Walze um Walze kämpfte um Zentimeter. So ganz wohl bei dieser «Raserei» war es manchem Walzenführer allerdings nicht. «Monatelang haben wir im Frondienst unsere Dampfwalze überholt. Deshalb möchte ich nichts riskieren», sagte beispielsweisePhilippe Gillomen aus dem bernischen Schöpfen. Die Begeisterung für diesenostalgische Veranstaltung war überwältigend. Mehrere tausend Dampffans kamen nach Winterthur, unter ihnen auch kompetente Fachleute. Sie gingen, mit dem Notizblock in der Hand, von Maschine zu Maschine und notierten sich nicht nur ...