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... dem Konglomerat von unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Konfessionen das Gebilde «Schweiz» machen. Und von einem Jahr der grossen Würfe zu sprechenwäre ebenfalls vermessen. Im Gegenteil: Wollte man zynisch sein, müsste dem Spruch «700 Jahre sind genug» angesichts von EWR und EG sogar ein gewisser Wahrheitsgehalt zugebilligtwerden Zynismus ist jedoch fehl am Platz, denn es mangeltnicht an Zeichen, dass diese Schweiz auch nach 700 Jahren imstande ist, vernünftige Lösungen auch für grosseProbleme zu finden, Probleme notabene, welche die Menschen wegen ihrer Emotionalität zutiefst bewegen. Der Strassenbau gehört dazu, aber auch die Frage, wasmit Zivilisationsund Wohlstandsmüll werden soll. Diese Beispiele sind nicht wahllos aufgegriffen. Vielmehr sind in den vergangenen Wochen gerade in diesen Bereichen Entscheide gefallen oder Initiativen ergriffen worden, die für die Zukunft von grösster Bedeutung sein können. Man denke an den Bundesgerichtsentscheid zum Ausbau der Grauholzautobahn, der für die übrigen mit Beschwerden angefochtenen Nationalstrassenteilstücke richtungweisend sein dürfte. Man denke auch an die Initiative der «Autolobby» in Sachen Recycling von Shreddermüll; sie führte zur Gründung der IGEA, die sich der Lösung der Sonderabfallentsorgungim automobilen Bereich annehmen will. Und dieser Tage schliesslich gab die ...