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... man sich an der Peripherie Mailands. Ich solle nur hinter ihm herfahren, die Einstellhalle, in der der Wagen stehe, befinde sich am andern Ende der Stadt. Trotz Nebel ging das zuerst noch gut, aber plötzlich meldete sich an meinem Auto ein Scheinwerfer ab und kurz danach auch der zweite. Der keck vorausfahrende Architekt, der mir seinen Cisitalia verkaufen wollte, fuhr jedoch munter weiter und weiter, und mir blieb nichts anderes übrig, als ihm in Panik ohne Licht zu folgen, ansonsten ich wahrscheinlich nie zu meinem Cisitalia gekommen wäre. Schliesslich rollten wir in eine grosse Tiefgarage hinunter, das rote Coupe kam hinter einem schweren Rolladen zum Vorschein. Es befand sich in einem akzeptablen Zustand und war fahrbar. Wir wurden handelseinig. Kurzlebige, aber dynamische Marke Das Cisitalia-Unternehmen ist noch während des Krieges vom Turiner Kaufmann und Kleinindustriellen Piero Dusio, der sich in den dreissiger Jahren als Rennfahrer einen Namen gemacht hatte, gegründet worden. Unmittelbar nach Kriegsende entwickelte Cisitalia eine beachtliche Aktivität: Man baute vorerst vierzig Rennwagen mit 1,1-Liter-Motor, dann eine Serie Rennsportwagen, welche an der Mille Miglia 1947 (vor allem mit Tazio Nuvolari) Furore machten. Bereits 1949 ging jedoch die dynamische Marke schon pleite. Piero Dusio zog sich nach Argentinien zurück und gründete dort eine ...