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... den Kampf gegen den Teufelskreis früh begonnen, den Kampf des Besessenen, der ohne eigene Mittel ein großer R e n n f a h r e r w e r d e n w i l l . D e r Te u f e i s k r e i s ; U m ein schneller Rennfahrer zu werden, braucht man gute Wagen. Um gute Wagen zu erhalten, muß man ein schneller Rennfahrer sein. Um ein s c h n e l l e r R e n n f a h r e r z u w e r d e n , b r a u c h t m a n also Geld. Und Geld verdient man nur, wenn man ein schneller Rennfahrer ist . . . Joseph Siffert, geboren 1936, gelernter Karosserie spengler, war gewillt, den Teufelskreis zu durchstoßen. So begann der Kampf an zwei Fronten, auf der R e n n s t r e c k e u n d u m d i e E x i s t e n z . 1 9 6 0 e i n alter Stanguellini, das erste vierrädrige Renn werkzeug. 1961 der Lotus 20, dann der 20 8, schließlich der 22. Die Siege häuften sich, ein neuer Stern war am damals schon dicht besetz ten Formel-Junior-Himmel geboren worden. Das Ziel kam näher: Formel 1. Doch Siffert war nicht gewillt, zu warten, bis er graue Haare haben würde. Warten, das kann sich kein Schweizer leisten, in England gibt es genügend guten Nachwuchs. Das scheinbar Unmögliche kam; Mit äußerster Energie, in unermüdlicher A r b e i t u n d m i t d e r H i l f e v i e l e r F a n s w a r d e r Lotus 24 endlich zusammengespart. Heini Mader kam hinzu, der drahtige, hochtalentierte u n d f a n a t i s c h e M e c h a n i k e r a ...