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... Kantone wie Basel-Stadt und Genf, die ein äusserst kleines Strassennetz besitzen, dagegen eine dichte Bevölkerung und eine beträchtliche Menge von Fahrzeugen aufweisen, ungerechterweise zum Nachteil der Kantone mit grossein Strassennetz bevorzugt würden. Die andere Berechnungsart, d. h. die Verteilung nach Strassenkilometern, würde das Gegenteil bewirken. Die logische Folge der Verwirklichung der Benzinsteuer wäre der Unterhalt und die Verbesserung des Schweiz. Straesennetzes durch die Eidgenossenschaft. Der Widerstand, den die Kantone einem «eidg. Strassenaufseher» bereiten würden, dürfte aber besonders in den föderalistischen Gebieten recht beträchtlich sein. Andererseits ist diese Lösung vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus nicht annehmbar. Die .Gemeinden und Kantone, die keine Strassenbeiträge mehr zu bezahlen hätten, würden wetteifern, ura die schönsten Strassen zu erhalten. Die politischen Parteien würden bei jedem Bauernhof, bei jedem Weiter neue Strassen verlangen. Erhält aber der Bund den Auftrag, nur die Hauptstrassen zu unterhalten, so würde eine Gemeindeund Kantonalsteuer notwendig, um den Unterhalt der weniger wichtigen Strassen bestreiten zu können. Endlich kommt ßem Problem auch eine internationale Bedeutung zu. Sind wir berechtigt, unsere gegenwärtige Besteuerungsart gegen eine Verbrauchssteuer zu vertauschen? Die ...