Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... und nicht vor einer wohlgelungenen Restauration. Den Excalibur SS hat der amerikanische Formgestalter Brooks dem aufregenden SSK nachempfunden, dem weissen Ungeheuer aus Stuttgart, mit dem einst Rudi Caracciola, Hans Stuck, August Momberger, Sir Malcolm Campbell und andere sich unter Gegen die gewaltigen Räder des SSK wirken diejenigen des Excalibur geradezu winzig. Aber daran haben wir uns eben gewöhnt. Der Motor des Mercedes war ein enormer Sechszylinder in Linie von mehr als 7 Liter, den Vater Porsche entwickelt hatte. Der SSK (Super Sport kurz) war der Nachfolger der Kompressortypen K, S und SS. Seine Maschine gab 170 PS bei bescheidenen 3200 U/min her, doch wenn man das Gaspedal voll durchdrückte und damit das Roots-Gebläse einschaltete, so erzeugte man nebst dem imposanten Gebrüll fünfzig weitere PS. Die Rennversion SSKL von 1931/32 (L für leicht) gab nicht weniger als 30C PS her, das war mit über 42 PS pro Liter für damals eine respektable Zahl. Der Nachfahr hat es leichter. Sein Chassis ist nichts anderes als der kanadische Studebaker Daytona, und wie dieser bezieht er seinen Motor aus der Chevrolet-Schublade des riesigen Modellkastens der General-Motors. Normalerweise erhält der Excalibur SS den Motor des Chevrolet- Corvette-Sportwagens mit 5,3 Liter, der bei 5000 U/min (hier beginnt der rote Sektor am Drehzahlmesser) rund 300 SAE-PS abgeben soll. ...