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... 1000mbar (= Meereshöhe). Puma 1966-1994 In Brasilien hatte sich schon in den Zwanzigerjahren eine Montageund Automobilindustrie etabliert. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen zu den nordamerikanischen auch europäische Marken. Volkswagen trug mit dem «Käfer» wesentlich zur Motorisierung des riesigen Landes bei. Dessen Plattformrahmen erleichterte zudem den Aufbau individueller Sportmodelle. Davon profitierte auch die 1966 gegründete Puma Veiculos e MotoresLtda in Säo Paulo. Sie führte zunächst unter dieser neuen Marke die Herstellung des Sportmodells DKW- Malzoni weiter, stellte aber 1968/69 mit dem Puma II GT 1500vom Frontantrieb auf Heckmotor um. Dieses vom Rechtsanwalt Rino Malzoni entworfene, formschöne Kunststoffcoupe mit flachem Vorderteil, plexiverglasten Scheinwerfern und elegantem Fastback wurde zum grossen Verkaufserfolg. Als GT1600 wurde es in die USA und in die Schweiz exportiert. 1973 kam mit dem GTB ein 2+2-sitziges Modell mit der Frontmotormechanik des brasilianischen Chevrolet Opala mit 2,5-L-Vieroder 4,1-L- Sechszylindermotor hinzu. Die Jahresproduktion stieg 1974 auf 1150Stück, und mit weiterentwickelten Modellen erreichte sie 1979 sogar 3400 Stück. In jenem Jahr waren erneut vergrösserte Werkanlagen bezogen worden, doch die Rechnung ging nun nicht mehr auf. Es kam zum Konkurs, und unter neuen Besitzernwurde in bescheidenerem ...