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... Portugal in der Nähe von Lissabon – einem 435 Kilometer langen Straßenrennen, bei dem Felice Bonetto als Erster die Ziellinie überquerte, mit einer Runde Vorsprung vor Stirling Moss in einem Jaguar C-Type. Auf der schnellen Geraden in Zandvoort kommen unweigerlich Gedanken an die Carrera Panamericana auf. Es war ein mörderisches Rennen mit extrem hohen Geschwindigkeiten, das nur fünfmal stattfand. Aber in dieser kurzen Zeit forderte es mehr Todesopfer als irgendein anderes Straßenrennen. Es führte auf dem neu gebauten Highway in Nord-Süd-Richtung mitten durch Mexiko. Die Mexikaner waren stolz auf diese Straße. Sie verlief durch reizvolle Landschaften und hatte Kurven mit konstantem Radius – für die Fahrer eine große Erleichterung. Der Asphalt war jedoch rau und verursachte zahlreiche Reifenschäden. Außerdem verlief die Carrera über lange Strecken durch Hochland, ein ständiges Justieren der Vergaser war daher vonnöten. Ich frage mich, wie es wohl war, den D23 mit hoher Geschwindigkeit durch Mexiko zu dreschen. In die Ferne zu starren, Hunderte von Meilen jeden Tag. Ausschau zu halten nach bösen Überraschungen, die es natürlich immer wieder gab, denn die 3000 Kilometer lange Route konnte man unmöglich auswendig kennen. Um Gewicht zu sparen, fuhren viele Teilnehmer ohne Copilot. Nur wer berechtigte Aussicht auf einen Klassensieg oder den Gesamtsieg hatte, ...