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... der Mille Miglia von 1955 –, dann konnte er damit verblüffende Dinge anstellen. Dass er bei jenem Rennen einen Rekord aufstellte, der niemals mehr gebrochen werden kann, ist ein mehr als passender Tribut. Es heißt, man sollte niemals seine Helden treffen, aber im Fall von Stirling Moss könnte dieser Rat kaum unzutreffender sein. Vor 25 Jahren fragte mich mal jemand, ob ich Stirling Moss gern kennenlernen würde. Im Laufe meiner Karriere bin ich vielen meiner Idole begegnet, aber keiner hat mich so beeindruckt wie Stirling. Er hatte immer noch dieses Funkeln in den Augen und redete über die Rennen, als wären sie gestern gewesen. Ich habe im Laufe der Jahre ziemlich viel über Stirling geschrieben, wovon ich einen Teil in dieser Kolumne noch einmal aufgreifen möchte. In einem Artikel war kürzlich zu lesen, er sei der großartigste lebende Engländer gewesen. Ich fand das wunderbar und absolut nachvollziehbar, denn bei Stirling drehte sich alles um die Königin und das Land. Er fuhr mit Begeisterung englische Autos und war immer empört über den Mangel an Sportsgeist bei anderen. Ich habe keine Ahnung, ob Stirling Millionär oder mittellos war, aber Geld war bei ihm nie ein Thema. Mit 80 wurde er in Pebble Beach noch von Menschenmengen umschwärmt, und er war nie unhöflich. Er sagte immer hallo und ließ sich jederzeit fotografieren. Und vor allem war er ein ganz ...