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... nicht zu sehen bekam, da die geschlossene Kette von Besuchern den Zutritt zum wie eine stahlfarbene Schlange sich windenden, abwechslungsreichen Band der über 1400 Stände verrammelte. Schon einen Tag vor der offiziellen Eröffnung des Salons durch den Präsidenten der Republik war Paris' Schwerpunkt im Nu in die Elysees-Gefilde verlegt. War es für Renault nicht die beste Reklame, als die dichte Menge, die das Grand-Palais umlagerte, das Staatsoberhaupt in einem zugleich eleganten und gediegenen Wagen der berühmten Werke von Billancourt ankommen sah? Und fing nicht während Wochen durch das Mittel der Presse die Oeffentlichkcit alle Händedrücke und jedes Lächeln auf, die Herr Doumergue an den Ständen eines Andre Citroen, eines Peugeot oder der Hispano- Suiza austeilte? Es ist wie ein elektrischer Strom, dessen Wellen ganze Menschenknäuel durchziitern, eine psychische Ansteckung, deren Halbmesser auch jene Kreise erfasst, die nicht nur kein Auto ihr eigen nennen, sondern in absehbarer Zeit wohl auch kaum dazu kommen werden. Das süssliche Autogift hat heutzutage eine ungeheure Verbreitung gewonnen, und das Vehikel selbst stellt sich nun nicht allein als technisches oder verkehrstechnisches Problem, es öffnet vielmehr ein weites Feld auch dem Psychologen, dem Soziologen, dem Wirtschafter wie dem Künstler. Denn das ist die Signatur des Salons: mit Ausnahme des engern ...