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... ach vorn eine Sicht, ein Panorama, das einem den Atem raubt. Hinten wütet ein Ferrari-V6, dessen extrem krachender, wütend knurrender Sound die Insassen völlig zudröhnt. Du sitzt mehr oder weniger auf dem Boden und direkt unter dir erledigt das Fahrwerk seinen Job – hart und ehrlich, rasselnd und klappernd. Dabei sorgt es für einen erstaunlichen Fahrkomfort. Und du bist nervös. Natürlich. Das Auto ist ja auch nervös. Sehr nervös. Die extrem leichtgängige, launische Lenkung lässt schon bei der geringsten Bewegung des Handgelenks die Fahrzeugnase zucken. Diese extreme Sensibilität des Chassis wird noch verschärft durch seine Neigung, wie ein Cruise Missile dem Terrain unter den Reifen zu folgen – ständig auf die Suche nach dem niedrigsten Punkt der Fahrbahn, der unvermeidlich die Gosse ist. Nonstop bist du in Alarmbereitschaft, weil du es musst. Deine Hände klammern sich ans Lenkrad. Deine Konzentration ist im roten Bereich. Doch das Auto hat noch viel mehr Leistung zu bieten und seine Drehfreudigkeit, nein -gierigkeit sowie sein deutlich spürbares, niedriges Gewicht stacheln dich an, diesem Paket dynamischer Freuden mal so richtig die Sporen zu geben. Dein Herz will der Verlockung nachgeben, doch dein Kopf überstimmt es und behält die Kontrolle: Um in diesem faszinierenden, doch nervenzerreißenden Auto schneller zu fahren, braucht es die ...