Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ein Dutzend kleinerUnfälle oder Zwischenfälle (Kollisionen, Rausflüge aufsKiesbett); seit jenem GP von Kanada sind rund 190 Rennen gelaufen, demnach hat dieFormel 1 an die 2000 kleine Unfälle ohne gravierendeKonsequenzen überstanden (ausgenommen Donellys Unfall in Jerez). Dass Automobilrennen relativ gefährlich sind, wird demenglischen Rennzuschauer stets mit dem Aufdruck «Racing is dangerous» auf derEintrittskarte in Erinnerung gerufen. Imola hat uns energisch wachgerüttelt. Die FIA muss nun handeln; Sofortmassnahmen sind zwar nur limitiert anwendbar, aber im Hinblick auf 1995 muss rigoros durchgegriffen werden. Das Querbeschleunigungsvermögen, das bei Grand- Prix-Autos heute Werte von 4,5 bis 5 g erreicht, muss ganzwesentlich gesenkt werden. Heckflügel und Frontspoilermüssen weniger effizient ausgebildet sein; die grossflächigen und topfebenen Unterbö- den, die nur wenige Millimeter über der Fahrbahn liegen und damit einen maximalen Saugeffekt erzeugen, müssenabgestuft werden, zum Beispiel mit höher liegendenseitlichen Pontons. Mit den leistungsstärkstenMotoren ist man mittlerweile in den 800-PS-Bereich vorgedrungen; dabei wären auch 600 bis 650 PS genug. EineLimitierung der Ansaugluft nach Formel-3-Vorbild istzwar bei den Motorenbauern verpönt und würde den V8 imVergleich zu den V10 und V12 gewisse Vorteile bringen. Unbeliebt sind auch ...