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... beim Grand Prix von Dakar teil, wo Scotti siegte, während Farina im 375 Plus aufgeben musste – nachdem er zuvor einen neuen Rundenrekord aufgestellt hatte. Am 4. April starteten Umberto Maglioli/Nino Cassani im Giro di Sicilia – der Sizilienrundfahrt – in einem 375 Plus, dessen Motor laut Ferrari mittlerweile 437 PS bei 6800 U/min leistete und bis 8000 U/min gedreht werden durfte. Es hieß, das Auto sei 956 Kilo leicht – und gut für 300 km/h. Maglioli fuhr, wie die Auto-Revue berichtete, »ein neues Versuchsmodell mit 4850-ccm- Motor und neuer (modifizierter) Vorderund Hinterachse. Er wechselte mit Taruffi, der den 3,3-Liter-Lancia steuerte, mehrmals die Führung und hatte schließlich in der Gegend von Gela, also nach rund 500 km, ca. drei Minuten Vorsprung.« Von Maglioli hielt der Commendatore viel. Auch Jahre später war er für ihn ein »sehr schneller Langstrecken-Rennfahrer, sehr begabt und ernsthaft. Ein Mann, der bereit war, sich den Herausforderungen jeder Strecke und jeder Renndistanz zu stellen. Für das Team war er ein Aktivposten, auf den man sich verlassen konnte.« Selten geriet Enzo Ferrari so sehr ins Schwärmen. Maglioli rollte kurz nach dem Kontroll-/Servicepunkt Enna aus – und Taruffi konnte ohne Bedrohung für Lancia gewinnen. Zur Mille Miglia am 1. Mai war die Leistungskurve des Motors verbessert und das maximale Drehmoment um 10 % ...