Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... eine glimmende Zündschnur zu riechen. Der legendäre Jahrgang 1959 bietet mit Notierungen ab 35 000 Mark für Cou pés sowie um 70 000 Mark für die Ca brios noch Klassiker zum Vorzugs preis, über deren groteske Einmalig keit sich 30 Jahre später nichts Über zeugenderes schreiben läßt als ein Scheck. Bevor es zu spät ist. Müller und Hensel ist diese vorerst noch feile Welt in ihrem Busineß durchaus nicht unsympathisch. Sie freuen sich vielmehr, „einen Cadillac für jeden Geldbeutel zu haben“. Und in der Tat, der Einstieg bei der feinen Marke ist von erstaunlicher Erschwinglichkeit. Ein Cadillac Seville beispielswei se, heute zehn Jahre reif und an Kilo metern weniger als 100 000 alt, findet statt eines nüchternen Gebrauchtwa gen-Käufers allenfalls einen Liebha ber, der eine Gebühr zwischen 4000 und 10 000 Mark zahlen muß. Und dann besitzt er mehr als nur ein Sam melstück, ein Auto vielmehr mit art fremd vernünftigem Format sowie Gebrauchswert, das einem nur dann mit seinem Durst auf der Tasche liegt, wenn man allzuviel damit fährt. Der Traum von einem Cabrio, der läßt sich für 20 000 Mark in einem Umfang erfüllen, der ein ungestörtes Verhältnis zu automobiler Größe vor aussetzt. Rund zwölf Quadratmeter bedeckt so ein Fleetwood Eldorado, gebaut vor der Cabrio-Dämmerung bis 1976; 500 cubic inch oder 8,2 Liter Hubraum gilt es hier zu versteuern ...