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... die früher leer gefegten Kantons- Strassen entlang der A2 ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf. KEINE FREUDE Die Gemeinden am Gotthard freuen sich über diese Entwicklung mitnichten. «Das Ganze ist eine einzige Katastrophe», sprudelt es aus Mauro Chinotti (51), seit 12 Jahren Gemeindepräsident von Airolo, heraus. «Bis vor kurzem hatten wir übers Wochenende den einen oder anderen Stau. Seit der Dosierung haben wir jeden Tag Stau. So geht das doch nicht. Die Dosierung muss sofort abgeschafff werden. So denken alle hier. Der einzige, derin unserer Gemeinde für die Beibehaltung des Dosierungssystems ist, dürfte wohl SP-Nationalrat Fabio Pedrina sein. Die Dosierung terrorisiert unser ganzes Tal. Die Lastwagen stauensich vor dem Tunnel auf der Autobahn, behindern den Verkehr, verursachen Staus, Lärm und Abgase. Die Pws weichen auf dieKantonsstrasse aus und mindern dort unsere Lebensqualität undMobilität.» Wenn schon Dosierung, so Chinotti, müsse diesebeim Grenzübertritt der Lastwagen erfolgen. Letztlich hält Chinotti aber die ganze Übung für eine Farce.«22 Jahre lang hat der Gotthardtunnel tadellos funktioniert. Ein einziges Mal hat es bei einem Unfall elf Tote gegeben, was wirnatürlich ausserordentlich bedauern. Aber deshalb nun die ganze Leventina und das ganze Reusstal in eine Festung gegen einen flüssigen Lastwagenverkehrzu verwandeln, erscheint mir ...