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... im Getriebe des Strassenverkehrs unerforscht lässt. Dabei kann nur eine gründliche Analyse der Kausalzusammenhänge zum Ziele führen, die einzig imstande ist, uns zu zeigen, wo und wie wir dem Lauf des Unheils schon vorbeugend in den Weg treten zu können, statt immer erst gutmachen zu wollen, was schon geschehen ist. Um so mehr hat man Grund zu Genugtuung, wenn die Reihen derer, die sich dem Kampf gegen den Verkehrsunfall widmen, unvermutet von einer Seite Zurug und Unterstützung erhalten, die man bislang nicht an den einschlägigen Problemen interessiert wusste. So geschah es kürzlich in Zürich, da die dortige Gruppe der Neuen Helvetischen Gesellschaft zu einem Vortragsabend über das Thema «Schutz dem Menschenleben auf der Strasse» einlud und es dabei verstand, verheissungsvolle neue Gesichtspunkte in die Diskussion dieses Problems zu werfen. Unter der Leitung von Prof. Egli zeitigte die Veranstaltung in vier ausgezeichnet aufeinander abgestimmten Kurzreferaten berufener Fachleute eine Fülle von Gedanken zur Befriedung des Strassenverkehrs und zu einer entsprechenden Herabsetzung seiner heute noch zu grossen Gefährlichkeit Wir wollen versuchen, von diesem Ueberfluss wenigstens einige wesentliche Erträgnisse zu bergen. Verkehrsgefahren — ein Ausfluss des Charakter* Den Reigen der vier Vorträge eröffnete Dr. E. Bieri, Redaktor an der «NZZ», mit einem ...