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... die Extremitäten blitzschnell dem Gehirn, der Nervenzentrale zu gehorchen. Mit sichtlicher Freude und Lerneifer ging der junge Mann an seine Aufgabe heran, ja man spürte förmlich seinen Willen, möglichst in der Minimalzeit zum Examen antreten zu können. Uebrigens ist es heute trotz des « dünnen » Motorverkehrs gar nicht so leicht, wie man vielleicht glaubt, fahren zu lernen. Noch immer treibt da nämlich eine gewisse Sorte Strassenbenützer, die man als «Strassenforellen» tituliert, ihr Unwesen, weil sie es darauf angelegt haben, sich mit ihren lautlosen Zweirädern überall durchzuschlängeln. Die Radfahrer, oder wenigstens ein Teil von ihnen, sorgen dafür, dass die Aufmerksamkeit des Fahrschülers ebenso stark wie in den frühern Zeiten in Anspruch genommen wird. Eine vielversprechende Probe lieferte auch der schlanke, grosse Jüngling, der nach Bestehen der Personenwagenprüfung nun, ebenfalls auch erst in der dritten Stunde, auf dem Lastwagen schulte. Kuppeln und Schalten (vorund rückwärts) gingen bereits geräuschlos, und das Rückwärtsfahren auf der Geraden mit Einbiegen in eine Linkskurve gerieten geradezu vorzüglich. Sowohl die Schüler wie die Fahrlehrer bestätigten übereinstimmend, dass sich das Verfahren, zuerst auf dem Personenwagen die Grundbegriffe des Fahrens zu erwerben und sich mit den spezifischen Eigenheiten der Bedienung wie Beherrschung eines ...