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... Spa und sogar Pool ausgestattet wird. Die Garage dagegen erhält kaum mehr als ein automatisches Tor, lieblose Neonröhren, einen Stromanschluss und ein Regal, das schon bessere Zeiten gesehen hat. Als Kür der Missachtung ist der Carport zu betrachten, dessen hölzernes oder aus Stahl gefertigtes Gestänge geradezu beiläufig über dem Gefährt zu stehen scheint. Angesichts der Tatsache, dass mit unseren Fahrzeugen die teuersten Elemente des Haushalts zu versorgen sind, wäre also diesbezüglich durchaus Skepsis angebracht. Das ist unverständlich – nicht nur für diejenigen unter uns, deren inniges Verhältnis zu ihrem Automobil von hoher emotionaler Wertschätzung und unverhohlener Technophilie geprägt ist. Bauherren und auch Bauherrinnen erwerben mit umfangreichen Überlegungen, Ansprüchen und Kosten ein oder zwei Privatfahrzeuge, fahren und pflegen diese mit Freude. Obwohl auch die Architekten als Gestalter eine spezielle Sorge ihrem eigenen Automobil zukommen lassen, greifen sie in klischeehafter Weise nach Volvo oder Saab, fügen in Grundrisszeichnungen und Perspektiven allerdings mit Vorliebe die Designklassiker wie Porsche 911 oder Citroën DS ein – doch das Automobil wird nicht liebevoller behandelt als ein Rasenmäher. Man benutzt es, säubert es und stellt es dann in einem dunklen Raum beiseite. Dass ein Sammler seinen wartungsintensiven und ...