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... dass jetzt Schluss sei mit der Werkbeteiligung an Ren nen und Rallyes. Das war ein sehr harter Entscheid, nicht nur für die Leute in Abingdon, sondern auch für die ganze britische Automobilsport-Welt. Überall hörte man Wehklagen. Und in Abingdon schien es eine Zeitlang, als ob der Welt untergang nahe wäre. Der Chef der Entwicklungsabtei lung, H. N. Charles, kündigte. Er konnte es nicht verkraften, 16 dass sein Geisteskind, der R, nicht mehr an Rennen teilneh men sollte. Seine Mitarbeiter bekamen, verteilt auf das gan ze Werk, andere Posten zuge wiesen. Der erste neue MG war ganz einfach ein Typ P mit einem etwas aufgebohrten Motor. Das einzige, was die Abingdon-Leute noch auf ihren Po sten hielt, waren die Trials, und das nur, weil die Hauptdirektion vergessen hatte, sie zu verbieten. Es war zwar lustig, aber doch nicht das Wahre. Kimber stellte dann ganz gründlich die Weichen und ging zur Produktion von gros sen und luxuriösen Tourenwa gen über. Es. entstanden kom fortable Autos von hoher Quali tät, nur waren es in seinen Augen kaum noch MGs. Sie kämen 1936 in den Verkauf, aber ein Schlager wurden sie nicht. Niemand in Abingdon hatte grosse Freude daran. Bei der T-Serie lag das anders. Hier wurde die Midget-Sene fortgesetzt. Die T sahen ein ganzes Stück zivilisierter aus als die J oder die P, von den feinen Q und R gar nicht zu sprechen. Aber es waren im merhin wieder ...