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... mit unvergleichlichem Charme. Wer jedoch siegreich in Brescia eintreffen will , muss ein leidenschaftlicher Sekundenspalter sein. ADRIANO CIMAROSTI Miglia gab es von 1927 bis 1957. Seit 1977 gibtes sie als «KaffeefahrtD ie echte Renn-Millemit Temperament», und vom 17. bis 19. Mai ist die 19. Auflage dermodernen Zeit dieses Jahr über die Bühne gegangen.«Ich habe sie mal mit meinem Jaguar D-Type bestritten, das war genug», sagte kürzlich ein Schweizer Teilnehmer. Dagegen meinte ein Ferrari-Enthusiast aus Kalifornien, er sei schon zehnmal dabei gewesen, und er werde auchnächstes Jahr wieder kommen. Wo sonst auf dieser Welt können die Nostalgiker des Volants mit ihren betagten, aber nicht minder rassigen Zweisitzern eine Nacht plus zwei Tage lang durch herrliche Gegenden fahren und dabei die Zügel locker halten? Denn als Mille-Miglia-Teilnehmer geniesst man in Italien weitgehend Narrenfreiheit. Wosonst lässt sich durch historische Zentren von Städten rollen, vorbei an mittelalterlichen Prachtsbauten und einzigartigen Kulturdenkmälern? Und dabei wird man von einer begeisterten Menge begrüsst. In den Ortschaften des Parcours bekommen die Kinder schulfrei, in langen Reihen stellen sie sichwinkend auf dem Trottoir auf, wo sie eine farbenfrohe Kulisse bilden. Vielen ist es gelüngen, ein kleines Mille-Miglia-Fähnchenzu erhaschen. Mercedes hat sie geschickt ...