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... genug vorgekommen, dass ein Rennfahrer bei den Depots eine ganze Karaffe Whisky « zur Stärkung » auf einen Zug hinunterstürzte und dadurch in eine Verfassung geriet, die ihn nicht eben zur erfolgreichen Beendigung des Rennen befähigte. Auch Unfälle waren nicht selten die Folgen. Die Meile in 254/5 Sekunden zu fahren, ist schon eine ganz gehörige Leistung. Bob Burman war es, der sie vor drei Jahren vollbrachte. Es tut mir noch heute leid, dass ich niemals Gelegenheit hatte, den 200 HP Benz zu steuern, mit dem Burman diese Schnelligkeit erzielte. George Robertson wurde Rennfahrer durch den Zufall, dass er eines Morgens verschlief. Ein bekannter amerikanischer Millionär hatte ihn bereits für eine Vergnü- gungsreise durch Europa fest engagiert, die nahezu ein Jahr dauern sollte. Robertson hatte den Auftrag, sich pünktlich vor Abgang des Dampfers an Bord einzufinden; aber er verbrachte den Abend in lustiger Gesellschaft und' kam infolgedessen zu spät. Der Dampfer fuhr ohne ihn ab. Einige Tage später erhielt Robertson den Antrag, einen Wagen im Vanderbilt-Rennen zu steuern. Binnen kurzer Zeit hatte er bereits eine ganze Anzahl von Rennsiegen errungen, darunter das Vanderbilt- Rennen des Jahres 1908. Wäre er damals nach Europa mitgegangen, so wäre er wohl niemals Rennfahrer geworden. Auch ich wurde durch einen Zufall, der eigentlich ein Unfall war, zum Rennfahrer. ...