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... übernimmt normalerweise der Vergaser. Die durch ein Rohr vom Motor angesaugte Luft erzeugt an der mittels einer Venturidüse (Lufttrichter) verengten Stelle im Vergaser, an der die Treibstoffdüse mündet, einen Unterdruck, der das Benzin aus der Düse spritzen lässt. Unter dem Einfluss der Luftbewegungen wird das Gemisch in feine Tröpfchen aufgelöst, die auf dem Weg in den Zylinder und während des hohe Wärme erzeugenden Verdichtungshubes verdampfen. Treibstoffe, die bekanntlich vorwiegend aus Kohlenund Wasserstoffatomen bestehen, benötigen zu ihrer Verbrennung eine gewisse Menge Sauerstoff, der in der Umgebungsluft enthalten ist. Zur vollständigen Verbrennung von i kg Benzin werden zwischen 14 und 15 kg Luft benötigt. Soll das Gemisch zündfähig bleiben, so darf von diesem stöchiometrischen Mischungsverhältnis nur geringfügig abgewichen werden. Ist Luftüberschuss vorhanden, so spricht man von einem armen oder mageren Gemisch; umgekehrt gilt das Gemisch als reich oder fett, wenn Luftmangel vor- Einspritzund Vergasermotor - Im Gegensatz %um Vergasermotor (Bild rechts), bei dem das Benzin durch die angesaugte Luft aus der im Lufttrichter angeordneten Spritzdüse herausgesogen b^w. durch die hohe Luftgeschwindigkeit vernebelt wird, erfolgt beim Einspritzmotor die Zerstäubung des in das Saugrohr eingespritzten Treibstoffes durch mechanische Kräfte. 1 ...