Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... „Jetzt und ein für allemal, ich fahre 1974 für Ferrari“. Daraufhin drohte der BRM-Boß mit Repressa lien: Lauda werde von der FIA keine Lizenz und darüberhinaus in Argentinien und Brasilien keinen Startplatz bekommen, ein Schiedsge^ rieht in der Formula One As sociation werde den Fall Lauda behandeln und auch Ferrari werde verklagt. Commendatore Enzo Ferrari schaltete blitzschnell; er adressierte einen Brief an die Vereinigung der Rennställe, in dem er klar genug sagt: Entweder man stelle sofort alle Maßnahmen gegen Lauda ein, oder Ferrari werde aus der Gewerkschaft der Formel 1-Teams austreten. Lauda aber wurde von Teddy Mayer, (der McLaren-Boß sollte das Schiedsgericht über den Fall Lauda leiten) bestätigt, daß die Konstrukteure gar nicht gewillt sind, sich mit dieser Angelegenheit zu befassen. Lauda selbst schrieb in der Zwischenzeit einen Brief an die Grand Prix Driver Asso ciation, in dem er seinen Aus tritt in Aussicht stellt, „wenn ein Mann wie Mr. Stanley noch länger den Posten eines Direktors für Sicherheitsfra gen bekleidet.“ Nicht nur daß Stanley — so Lauda — dieses Amt bisher in keiner Weise ausfüllte, der Brite entpuppt sich immer mehr als ein Feind seiner Fahrer. Piloten wie Helmut Marko, Howden Ganley, Peter Gethin, Clay Reggazzoni und zuletzt Niki Lau da mußten Startgeldforderun gen einklagen. „Wenn ...