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... Entsorgungsbeitrag in derHöhe von voraussichtlich 100 Franken, den die Käufer von Neuwagen ab nächstem Jahr zusätzlich zum Kaufpreis zuentrichten haben werden, will man ein echtes Umweltproblem lösen, das bis etwains Jahr 2005 bestehen wird: die Entsorgung des bei der Beseitigung der Altautos in Shredderanlagen entstehenden Sondermülls, des sog. RESH (REststoffe-SHredder).Dies ist die Absicht der unter der Federführung der Vereinigung Schweizerischer Automobil-Importeure (VSAI)gegründeten Interessengemeinschaft für die umweltgerechte Entsorgung nichtmetallischer Abfälle aus Fahrzeugen (IGEA), an dernicht nur die Verbände der Automobilund Strassenverkehrsbranche, sondern auch das Buwal und der VCS (sic!)beteiligt sind. Mit der Entsorgungsgebühr wird der Fonds einer IGEA-Stiftung geäufnet, deren Zweck es ist, zwei oder drei Hochtemperaturverbrennungsöfen zu errichten,in denen der RESH-Sondermüll umweltverträglich entsorgt werden kann. Dieser Handlungsbedarf ist entstanden, weil aufgrund neuer Abfallvorschriften die Lagerungvon RESH in Sondermülldeponien ab 1996 verboten wirdund erst in etwa 15 Jahren die Autos der neueren Generation zur Entsorgung gelangen, deren Bestandteile nahezu vollständig wiederverwertbar sein werden. Das Besondere am IGEA- Konzept: Für einmal ist esnicht der Staat, der die Initiative ergreift, sondern diedirekt ...