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... vom Lotus 72 inspirierten (Keilform, Torsionsstabfederung) Parnelli-Ford der Formel 1 gebaut. Maurice Phillippe hatte, lange bevor der als erste Monocoquekonstruktion gefeierte Lotus 25-Climax entstanden war, einen Monocoquesportwagen konstruiert. Das war 1955, als sich Phillippe den seine Initialen tragenden «MPS»-Rennzweisitzer mit aus zusammengenietetem Aluminiumblech bestehendem Chassis gebaut hatte. Die entsprechenden Schweissarbeiten am MPS waren im damals noch sehr kleinen Lotus-Werk bei London ausgeführt worden, so dass Chapman die eigenwillige Bauweise zu Gesichte bekam. Phillippe war damals noch bei De Havilland als Flugzeugingenieur tätig; durch den Flugzeugbau liess er sich zum Monocoquechassis inspirieren. Auf seinem MPS mit 1100-cm3-Motor fuhr er ab 1955 Clubrennen. Mit 25 Jahren kam er zur Royal Air Force, wo er wieder an Flugzeugen arbeitete. Nach zweijähriger Dienstzeit übernahm er wieder seinen einstigen Job bei De Havilland, wobei er sich mit einem günstig erstandenen Lotus Seven an Rennen beteiligte. Zu Beginn der sechziger Jahre kehrte Phillippe dem Flugzeugbau den Rücken zu und ging zum Automobilbau über Bei Ford in Dagenham nahm er eine Stelle als Ingenieur an und arbeitete am Anglia 1200 sowie am Cortina. Eines Tages kam ein Angebot von Lotus-Boss Colin Chapman, Mitte 1965 sass Maurice Phillippe im ...