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... Anleihe aus der Formel 1: Der große Diffusor am Heck erhöht den Anpreßdruck Eine stattliche Ahnengalerie spiegelt sich im neuen Fer rari. Zum Beispiel der Dino in den eleganten Linien der Vorderkotflügel, der letzte Ferrari- Le Mans-Sieger 250 LM ( 1964) in den markanten Luftöffnun gen auf den Hüften, der erfolg reiche Rennsportwagen 330 P4 in der schwungvollen Gürtelli nie, der 550 Maranello im Heck und der F 40 in der Rückschei be, die großzügige Einblicke in den Maschinenraum gewährt. Für die Formgebung der Serien-Ferrari ist die Mannschaft von Pininfarina in Turin zustän dig. Sie hat auch beim 360 Mo dena wieder eine Glanzleistung vollbracht. Daß die Aufgaben stellung nicht ganz einfach war, sicht man beispielsweise an den etwas zu groß geratenen Erläs sen im Bug. Sie durften aber nicht kleiner sein, denn hinter ihnen verbergen sich riesige Wasserkühler, die nach großen Mengen Fahrtwind verlangen. Wegen der günstigeren Ge wichtsverteilung und des bes seren Wärmehaushalts wurden die Kühler aus dem Motorraum hinter den beiden Sitzen nach vom verlegt. Form follows function, das zeigt auch das Ferrari-Heck mit der kleinen Abrißkante über der dritten Bremsleuch te und dem großen Diffusor, der das Sechsganggetriebe um schließt. In Verbindung mit dem glattflächigen Wagenbo den sollen die Luftführungs kanäle im Heck die Bodenhaf ...