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... im Fernen Osten in den 50er Jahren noch einen völlig unbedeutenden Industriezweig, so hat Japan in der Rangliste der sich mit dem Fahrzeugbau befassenden Nationen 1966 nach Amerika und Deutschland den dritten Platz eingenommen. 157 294 Einheiten im Jahre 1956 gegenüber 2 286 585 im Jahre 1966 veranschaulichen mit aller Deutlichkeit den gewaltigen Aufschwung der Automobilindustrie Japans. Wesentlich am diesem Aufschwung, beteiligt ist Japans, AutomobilfaJ>riV Toyota Motor Co.,. die zum siebtgröss ten Fahrzeughersteller der Welt aufi gerückt ist. Das Unternehmen, wel- Hohe Schule — Obenliegende Nockenwelle, halbkugelige Brennräume mit V-förmigen Ventilen, 7fach gelagerte Kurbelwelle sind die besonderen Merkmale des 2,3-Liter-Motors beim Modell Crown 2300. ches im Jahre 1937 — ähnlich der Firma Saurer — aus einer Spinnereimaschinenund Webstuhlfabrik herauswuchs, produzierte 1966 allein 587 539 Fahrzeuge und plant nach Inbetriebnahme neuer Werkanlagen im Jahre 1969/1970 eine Steigerung auf 1 Million Einheiten. Die autarken, mit modernsten Werkzeuganlagen ausgerüsteten Toyota-Werke verfügen über eigene Giessereien, SchmiedeunJ Presswerke. Ausserdem werden die für den Fahrzeugbau erforderlichen Textilien, Kunststoffe sowie Zubehörteile in eigenen Tochterunternehmen hergestellt. Die Marke Toyota beschäftigt zur Zeit rund 70 000 Personen und baut ...