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... war nun auch die dritte Seitz-Generation im Unternehmen tätig. In mehreren Städten der Schweiz und Deutschlands verkehrten Omnibusse mit Seitz-Aufbauten. Einige dieser Fahrzeuge hatten bis zu 55 Sitzplätze. Die Bus-Fahrgestelle stammten sowohl aus einheimischen Fabriken (Saurer, Berna, FBW) als auch von ausländischen Herstellern (MAN, Mercedes-Benz, Berliet, Ford, Chevrolet usw.). Das Unternehmen, das nun auch eine Filiale im benachbarten Konstanz betrieb, beschäftigte etwa 150 Mitarbeiter. Da wir keine Nachweise für Personenwagen mit Seitz-Carrosserien aus den 30er-Jahren haben, kann angenommen werden, dass man sich auf Busse und Nutzfahrzeuge konzentrierte. Xaver Seitz verstarb 1940. Wie aus dem Brief vom 5. Februar 1942 der Firma an den nachmaligen Chefredaktor der «Automobil Revue», Robert Braunschweig, hervorgeht, stellte die inzwischen in Fahrzeugund Karosserie-Werke Seitz & Co. umbenannte Firma während des Zweiten Weltkriegs auch Elektrofahrzeuge her. Stolz vermerkt man: «Gegründet 1850 – 14 Medaillen und Diplome Schweiz. Ausstellungen», und in der Fussnote: «Der Schweiz ältestes Unternehmen der Branche». 1948 entstand aus der Firma die Seitz & Ruf AG, an welcher sich der erfahrene Nutzfahrzeug-Ingenieur Walter Ruf beteiligt hatte, das neue Unternehmen Mowag. Das jedoch ist wieder eine neue, interessante Geschichte, die ihren eigenen ...