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... ließen auch bei Horch & Cie die Mittel knapp werden. Erst nach wochenlangen Verhandlungen half die Geraer Maschinenfa brik aus der Klemme. Horch zog mit seinen Werk zeugen und Maschinen ins sächsische Reichenbach im Vogtland, wo er mit sechs Schlossern und einem Dreher in einer leeren Spinnerei mit dem Bau seiner Kölner Kon struktionen begann. Am 16. Mai 1903 machte Horch die erste Ausfahrt mit einem Vierzylinder von nahezu 2,7 Liter Hubraum. Notierte der Erfinder Horch: „In diesen Wagen hatte ich übrigens schon im Zahnradgetriebe und in der Hinterachse Kugellager einge baut.“ In Reichenbach arbeiteten bald 90 Horch-Werker. Das Ge lände wurde zu klein. Horch wechselte ins nahe gelegene Zwickau und wandelte sein Un ternehmen in eine Aktienge sellschaft um. Mit Elan widmete sich Horch auch dem Rennsport. Schon 1906 siegte auf der nach dem gebürtigen bayerischen Maler Professor Hubert von Herkomer benannten Zuverlässig keitsfahrt ein offener viersitziger Horch. Am Steuer: Dr. Ru dolf Stoß, Mitbegründer der Horch AG. „Von diesem Au genblick an“, konstatierte Au gust Horch, „erfolgte der Auf stieg der Horch-Werke.“ Horch, horch * August Horch, „Das Auto mein Le ben“. Herausgegeben von Arno Busch mann, Seewald Verlag Stuttgart, 304 Seiten, 60 Abbildungen, 39,80 Mark. 13/1982 Horch-Erinnerungen Dies war eher noch ein Grund mehr ...